Gotik
Spätgotik
Epoche Maximilian I. um 1500
Renaissance
Manierismus
Barock
Klassizissmus
19. Jhdt.
20. Jhdt. (Klass. Moderne)
Moderne

Paul Hofhaimer

* 1459 Radstatt + 1537 Salzburg

Ab 1478/80 Tätigkeit als Kammerorganist am Innsbrucker Hof unter Erzherzog Sigmund d. Münzreichen, seit 1490 in Diensten Kaiser Maximilians I. als Hoforganist.

Mit Hofhaimer gab es erstmals einen prominenten Musiker am Innsbrucker Hof, der allerorts gepriesen und als „monarcha organistarum” bezeichnet wurde.

War Orgelfachmann und Begutachter bei Orgelbauten, so auch in St. Jakob. Mit dem Regierungsantritt Maximilians beginnt für Hofhaimer eine fast drei Jahrzehnte dauernde, intensive Reisetätigkeit. Er beeindruckte auf Reichstagen genau so wie bei öffentlichen Zeremonien. Bei der Wiener Doppelhochzeit 1515 verleiht ihm Maximilian das Adelsprädikat. Hoch geehrt stirbt Paulus Ritter von Hofhaimer 1537 in Salzburg.

War Komponist und Lehrer von vielen Schülern, die sich voller Stolz „Paulomimen” nannten. Seit 1522 am Salzburger Dom Organist in Diensten von Kardinal Matthäus Lang. Der alle drei Jahre in Innsbruck stattfindende "Paul-Hofhaimer-Wettbewerb" für Orgelspieler aus aller Welt wurde nach ihm benannt.

Schließen

Triumphzug, Holzschnitt „Musica Rigal und possetif“ von Hans Burgkmair, Paul Hofhaimer am Orgelpositiv, Faksimile

Miniatur-Triumphzug Kaiser Maximilians I., "Paulus Hofhaimer-Organisten-Maister", Kopie © Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Gedenktafel, Salzburg, St. Peter

Portrait Paul Hofhaimer

ZIMMERMANN PUPP   WERBEAGENTUR