Gotik
Spätgotik
Epoche Maximilian I. um 1500
Renaissance
Manierismus
Barock
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19. Jhdt.
20. Jhdt. (Klass. Moderne)
Moderne

Leonhard Lechner

(Musiker am Hofe Ferdinands II.)

* 1553 Südtirol + 1606 Stuttgard

Sängerknabe in der bayerischen Hofkapelle in München und Landshut, Schulkollaborator in Nürnberg, wo seine wichtigsten Werke entstanden.

„Althesinus” nach Südtiroler Heimat genannt, schrieb wichtige deutsche Motetten, Herausgeber der „Harmoniae miscellae” 42 fünf- und sechsstimmiger Motetten, in Nürnberg erschienen und im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum bewahrt.

Er war von dem von Italien kommenden Villanellenstil beeinflusst. Der Höhepunkt seines weltlichen Liedschaffens sind zweifellos seine „Deutschen Sprüche von Leben und Tod”. Daneben hat sich Lechner auch um die Entwicklung der geistlichen Musik verdient gemacht. Ferner bearbeitete er auch die 1576-79 in Nürnberg gedruckte Liedersammlung seines Zeitgenossen Jakob Regnart, Hofkapellmeister in Innsbruck.

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Signatur Leonhard Lechner

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