Gotik
Spätgotik
Epoche Maximilian I. um 1500
Renaissance
Manierismus
Barock
Klassizissmus
19. Jhdt.
20. Jhdt. (Klass. Moderne)
Moderne

Johann Stadlmayr

(Hofmusik des 17. Jdht. - Frühbarock)

* 1575 Freising + 1648 Innsbruck

Seit 1603 Hofkapellmeister in Salzburg. Bereits 1607 wurde er ebenfalls als Hofkapellmeister zuerst bei Maximilian III., dem Deutschmeister an den Innsbrucker Hof berufen. Er schätzte den Komponisten sehr und gewährte ihm 2500 Gulden, damit er sich ein eigenes Haus kaufen konnte und bedachte ihn noch mit 800 Gulden in seinem Testament.

Auch unter Leopold V. hat Stadlmayr diese Stellung inne, sodass er mit 42 Dienstjahren der am Längsten amtierende Hofmusikus wurde!

Sein kompositorisches Schaffen umfasst vor allem kirchliche Werke, davon sind 21 in Druck erschienen. Sie wurden in München, Antwerpen, Augsburg und Wien verlegt und aufgeführt. Der vor allem von Claudia de Medici propagierte „Stile nuovo” – im Gegensatz zur feierlich-ernsten Polyphonie – gab der Innsbrucker Hofmusik neue Impulse und auch Stadlmayr musste sich auf den neuen Stil einlassen, was von den Musikern einige Flexibilität erforderte.

 

 

Bau des „Comedihauses” 1629/30 unter Erzherzog Leopold V. anstelle des ehemaligen „Ballspielhauses” Erzherzog Ferdinand II. errichtet. Der Künstler Christoph Gumpp wurde nach Italien zum Studium der ersten Opernhäuser in Venedig und Florenz geschickt. Hatte enorme Ausmaße, sodass Pferdeballette und Wasserschlachten möglich waren! Später als Mehrzweckgebäude verwendet, so als Reithalle, Bibliothek und im 19. Jhdt als Zollgebäude = „Dogana”. Dieser Namen wurde bis heute beibehalten. Im Neubau des 20. Jhdts wurden bauliche Überreste integriert (Säulen, Pilaster).

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Maximilian III. Deutschmeister, Gönner Stadlmayrs

Claudia de Medici & Erzherzog Leopold V. als Förderer Stadlmayrs

Comediehaus, J. Strickner, © Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

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