Gotik
Spätgotik
Epoche Maximilian I. um 1500
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19. Jhdt.
20. Jhdt. (Klass. Moderne)
Moderne

Johann Baptist Gänsbacher

(Die bürgerliche Musikgesellschaft)

* 1778 Sterzing + 1844 Wien

In seiner Kindheit und Jugend war er Sängerknabe in Innsbruck und Hall, studierte in Innsbruck Philosophie und Recht, bevor er sich ab 1801 ganz der Musik zuwandte. Aufenthalt in Wien (Studium bei Salieri), Prag, Dresden und Mannheim (1808-10). Bekanntschaft mit Carl Maria v. Webern und Giacomo Meyerbeer. War in Tirol als Musiklehrer und Komponist tätig. 1813 trat er in den Militärdienst ein und war bei jenem Kaiserjäger-Regiment, welches unter Leutnant Hauger die Gebeine von Andreas Hofer in Mantua 1823 exhumierte. Im 1818 gegründeten Innsbrucker Musikverein war Gänsbacher kurze Zeit Musikdirektor, bevor er 1823 zum Domkapellmeister am Wiener Stephansdom berufen wurde, wo er bis zu seinem Tod 1844 lebte.

Sein kompositorisches Schaffen umfasst Messen, Requiem, Vespern, Litaneien und Kammermusik sowie Lieder, Vokal- und Instrumentalwerke. Während seiner Militärzeit komponierte er Marschmusik.

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Portrait Johann Baptist Gänsbacher

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